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Diabetes

Weit über 5 Millionen Deutsche haben „Zucker“, wie es im Volksmund heißt. Viele trifft diese Diagnose aus heiterem Himmel – sie haben damit nicht gerechnet, obwohl vielleicht schon manche Anzeichen und Risikofaktoren vorhanden waren: Übergewicht, bewegungsarme Lebensweise, Diabetiker in der Verwandtschaft, verschiedene Körpersignale wie übermäßiger Durst, starke Gewichtsveränderungen, schlechte Wundheilung u.a.
Bei 10% liegt der sogenannte Typ-1-Diabetes vor, d.h. die Krankheit tritt schon in jugendlichem Alter auf und muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Die übrigen 90% sind meist auf eine falsche Lebensweise zurückzuführen.
Die Zahl der unerkannten Diabetesfälle wird allein in Deutschland auf über eine Million geschätzt. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören, können Sie in der Apotheke einen Risiko-Check durchführen, der in ca. 3 Minuten Klarheit verschaffen kann.

Sicher können Sie sich noch an die groß publik gemachten Reihenuntersuchungen mit Teststreifen für die häusliche Diagnose erinnern. Leider wurden dabei Diabetiker häufig viel zu spät erkannt. Denn wenn der Urin „süß“ ist, sind die Werte meist schon länger viel zu hoch. Dann muss man bei den Betroffenen oft bereits erste Folgeschäden an den Augen oder Nieren feststellen. Nur eine Blutuntersuchung liefert rechtzeitig die nötigen Ergebnisse. Deshalb sollte jeder, der ein gewisses Risiko hat, darüber mit seinem Arzt sprechen und ab und zu ein Tagesprofil erstellen lassen. Das ist auch bei uns in der Apotheke möglich.

Hier noch einige Tipps zur fehlerfreien Messung:
-Vor dem Messen sollten Sie Ihre Hände waschen und nicht eincremen.
-Den Blutstropfen am besten außen an der Fingerbeere gewinnen, dazu benutzen Sie ein Lanzettenstechgerät. Bitte wechseln Sie die Lanzette jedes Mal – wenn Sie sie mehrmals verwenden, heilt die Einstichstelle viel langsamer, weil die Nadel bereits beschädigt ist; die Finger schmerzen, es entsteht Narbengewebe, aus dem nur schwer Blut zu gewinnen ist, und Sie quälen sich unnötig.
-An der Fingerbeere nach dem Stechen nicht drücken oder melken.

Zur Überprüfung Ihres Gerätes kommen Sie bei uns vorbei und bringen Sie bitte auch Ihre Teststreifen mit.

Wenn Sie weitere Informationen haben wollen, sprechen Sie uns bitte an.